 |
Weitere Meldungen |
|
|
|
 |
Sponsored Links |
|
|
|
 |
Finden Sie uns auf Facebook |
|
|
|
|
 |
Werbung |
|
|
|
|
 |
 |
pte010623011 Umwelt/Energie, Produkte/Innovationen |
|
 |
Silberkatheter soll Krankenhausinfektionen verhindern
Eingesetztes Material hat antimikrobielle Wirkung
Nürnberg
(pte/23.06.2001/14:38) -
Ein versilberter Katheter soll vor tödlichen Infektionen im Krankenhaus schützen. Dies berichtet der Online-Gesundheitsdienst Yavivo.de http://www.yavivo.de. Bislang bergen Katheter ein Infektionsrisiko, da sich in ihnen Krankheitserreger ansiedeln können. Diese werden dann ins Blut gespült und können lebensbedrohliche Blutvergiftungen auslösen. Nach Einschätzung von Experten sterben allein in Deutschland jährlich rund 4.500 Menschen an den Folgen einer so genannten katheterassoziierten Infektion. Der von dem Infektionsmediziner Josef Guggenbichler und seinem Team an der Klinik für Kinder und Jugendliche der Universität Erlangen-Nürnberg Katheter basiert auf einer besonderen technischen Aufbereitung des verwendeten Materials. Dieses wurde mit Silberionen beschichtet, die eine antimikrobielle Wirkung besitzen.
Die Forscher fanden ein Verfahren, mit dem sie die Silberteilchen an den Kunststoff-Kathedern gut haltbar befestigen können. Dazu bereiten sie den Kunststoff so auf, dass kleine Zwischenräume entstehen. In diese können sich die Silberpartikelchen wie in einem Badeschwamm einlagern. Dadurch werde die Silbermenge gering gehalten und zugleich der maximale Effekt bewirkt. "Gefahr durch ein Mitspülen des Silbers und eine Vergiftungsgefahr für die Patienten besteht nicht", versicherte Guggenbichler. Er schätzt, dass mit dem neuen Katheter jährlich 2.500 Menschen das Leben gerettet werden könne. Das Katheter soll ab Herbst in Europa auf den Markt kommen. (ddp)
(Ende)
|
|