Semperit AG weiterhin auf Erfolgskurs
Umsatz und Vorsteuergewinn um elf Prozent gesteigert
Wimpassing/Wien
(pte/24.08.2001/11:58) -
Die Semperit AG Holding http://www.semperit.at hat die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres wieder mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen. Die Zahl elf steht dabei im Mittelpunkt. Erstens wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf 198,5 Mio. Euro (2,7 Mrd. Schilling) gesteigert. Zweitens stieg der Vorsteuergewinn um elf Prozent auf 20,2 Mio. Euro (278 Mio. Schilling). Drittens erwartet das Unternehmen für das Gesamtgeschäftsjahr zum elften Mal in Folge eine Steigerung bei Umsatz und Gewinn. Der geplante Jahresumsatz werde rund 400 Mio. Euro (5,5 Mrd. Schilling) betragen, teilte Semperit heute, Freitag, mit.
Hauptumsatzträger war mit einem Anteil von 38 Prozent der Geschäftsbereich Sempermed (Produktion von Medizin- und Industriehandschuhen), wo laut Semperit ein überdurchschnittliches Wachstum erzielt werden konnte. Hohe Produktionssteigerungen in den europäischen und thailändischen Werken waren maßgeblich dafür verantwortlich. Im Geschäftsbereich Semperflex (Hydraulikschläuche), der 25 Prozent zum Gesamtumsatz beitrug, kam es zu einer "überproportionalen Umsatzsteigerung". Sorgenkind war der Geschäftsbereich Semperform (Plastikteile für die Bereiche Seilbahntechnik, Autozulieferung, Schifolien, Bauprofile usw.), wo die Entwicklung aufgrund konjunktureller Schwankungen recht unterschiedlich verlief.
Von "einer besonderen Dynamik" wurde der Geschäftsbereich Sempertrans (Förderbänder) getragen. Vor allem die im Vorjahr getätigten Akquisitionen (Stomil Belchatow – Polen, Sempertrans Nirlon – Indien) und die damit verbundenen Synergieeffekte hätten zu einer deutlichen Umsatzsteigerung geführt. Der Kurs, der an der Wiener Börse notierten Aktien der Semperit AG, reagierte kaum auf die Halbjahreszahlen. Zu Mittag wurden die Papiere zu einem Preis von 11,61 Euro gehandelt, im Vergleich zum Donnerstag-Schlusskurs ein Plus von 0,26 Prozent (Jahreshoch: 13,10 Euro, Jahrestief: 9,15 Euro).
(Ende)
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