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NBA betreibt Schadensbegrenzung nach Massenschlägerei
Partner und Sponsoren sollen der Liga weiterhin treu bleiben

New York (pte/23.11.2004/14:00) - Die jüngste Schlägerei in der NBA soll sich nicht negativ auf die Geschäftsbeziehungen der Liga auswirken, berichtet das Wall Street Journal http://www.wsj.com. NBA-Verantwortliche haben Sponsoren bereits kontaktiert, um weitere gemeinsame Schritte zu planen und einen drohenden Imageschaden abzuwenden. Am vergangenen Freitag eskalierte eine Auseinandersetzung im Spiel der Indiana Pacers und der Detroit Pistons so weit, dass das Spiel vorzeitig abgebrochen werden musste. Die Spieler hatten sich untereinander und mit Fans eine wilde Schlägerei geliefert. Die Liga kann zum Glück auf feste Bündnisse mit den Partnern und Sponsoren zurückgreifen. Zusätzlich war die Reputation der NBA bis dato relativ unangegriffen und die verhängten Strafen über Unruhestifter der Auseinandersetzung sollen die Kompromisslosigkeit der NBA in solchen Angelegenheiten demonstrieren.

Und die Sponsoren werten diesen Schritt der Basketball-Liga als den richtigen. Der Sportmarketing-Vize von Anheuser-Busch, Tony Ponturo, ist der Meinung, dass kein Sponsor die unverantwortlichen Aktivitäten der Spieler unter den Tisch fallen lassen wird und die Maßnahmen seitens der NBA daher mit Wohlwollen aufgenommen werden. Das weitere Sponsoring der Liga sei nicht gefährdet. Auch Coca Cola, Sponsor seit 1998, sieht das Sponsoring als längerfristiges Projekt und verweist auf die enge Beziehung zur NBA und das Vertrauen in die Liga-Verantwortlichen.

Bereits in den vergangenen Jahren hat das Vorzeige-Image der NBA einige Kratzer bekommen. Vorwürfe über sexuelle Belästigung gegen den Star Kobe Bryant standen im vergangenen Jahr auf der Tagesordnung. Dieses Jahr war es das launenhafte Verhalten einiger Spieler, die das Lebensgefühl der Liga getrübt haben. Experten befürchten jedoch, dass die aktuellen Geschehnisse einige Werber davon abhalten könnten, künftig TV-Werbeeinschaltungen im Umfeld der NBA zu platzieren.

Die Schlägerei hat jedoch auch andere Fragen aufgeworfen, mit denen sich die NBA-Verantwortlichen nun auseinandersetzen müssen. Die Sicherheitsstandards und das Ausschenken von Alkohol müssen überdacht werden. Zusätzlich ist die oftmals sichtbar werdende Kluft zwischen Spielern und Fans nun nicht mehr zu ignorieren. Und Ressentiments basierend auf der unterschiedlichen Hautfarbe werden immer öfter aggressiv artikuliert.
(Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Franz Ramerstorfer
email: ramerstorfer@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-314



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