Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 96.704 Abonnenten | 127.154 Meldungen | 40.281 Pressefotos
Verwandte Meldungen
Bessere Heilungschancen der Lungenfibrose
Bessere Warnung vor gefährlichen Arzneimittelcocktails
Neue Generation von Antibiotika auf dem Weg

Weitere Meldungen
Briten werden immer fremdsprachenfauler
Italien präsentiert Klonpferd
Meisterwerke der Filmgeschichte in ART DICINE
Erster Kempelen-Preis für Informatikgeschichte ausgeschrieben

Sponsored Links
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei

Werbung

pte050415003 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle
Share |

Knapp jedes dritte Kind erhält die falschen Medikamente
Infektionskrankheiten werden unnötig durch starke Antibiotika unterdrückt

Neapel (pte/15.04.2005/07:55) - Bis zu 40 Prozent der medikamentösen Therapien von Kindern, die von ihren Eltern oder im Krankenhaus durchgeführt werden, sind unnötig. Derzeit werden rund 70 Prozent der Erkrankungen bei Kindern durch Infektionen ausgelöst. Diese Infektionserkrankungen sind auch der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt und eine oft unangebrachte und übermäßige Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit starken Medikamenten und Antibiotika. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Società Italiana di Infettivologia Pediatrica (Sitip) http://www.aimgroup.it/2005/sitip/, die am derzeit stattfindenden Pädiatriekongress http://www.pediatria.it präsentiert wurde.

Die Wissenschafter des Sitip konnten ermitteln, dass die Besorgnis der Eltern oft eine falsche und unsachgemäße Behandlung nach sich zieht. Denn rund 30 Prozent der Kinder, die unter einem grippalen Infekt leiden, und 40 Prozent der Kinder, die an gastroenteralen Beschwerden leiden, werden mit starken Medikamenten behandelt, ohne dass dazu eine wirkliche Veranlassung besteht. Auch bei der Behandlung akuter Infektionskrankheiten wird oft exzessiv Gebrauch von starken Medikamenten - insbesondere Antibiotika - gemacht.

"Der unsachgemäße Einsatz von starken Medikamenten kann für die Gesundheit der Kinder schwerwiegende Folgen haben. Denn meist haben diese Medikamente Nebenwirkungen und führen darüber hinaus zu einem erhöhten Risiko, dass die Kinder durch einen mehrmaligen Gebrauch eine bakterielle Resistenz entwickeln", erklärte Alfredo Guarino, der Präsident der Sitip. "Das ist, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen", so Guarino.

Da die unsachgemäße medikamentöse Behandlung nicht nur gesundheitliche und soziale Konsequenzen hat, sondern durch die Kosten für Medikamente, Ärzte und Krankenhausbehandlungen auch wirtschaftliche Konsequenzen nach sich zieht, fordern die Wissenschafter nun mehr Sensibilität bei der Behandlung von Kindern und ein höheres Bewusstsein für dieses Problem. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Evelyn Lengauer
email: redaktion@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-305



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Österreich | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt