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pte050518058 Politik/Recht, Computer/Telekommunikation |
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Software-Piraterie-Rate in der Schweiz sinkt
Schaden laut BSA "nur noch" 386 Millionen Franken
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| Raubkopierte Software |
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Zürich
(pte/18.05.2005/16:40) -
In der Schweiz sei der Anteil unlizenzierter Computerprogramme im Jahr 2004 schneller gesunken als in anderen Ländern, teilt die Business Software Alliance (BSA) http://www.bsa.org heute mit. Nämlich von 394 auf 386 Millionen Franken.
Damit liege die Schweiz nun im weltweiten "Top 20 der Software-Legalität" mit 28 Prozent auf Platz 7. Nur in Irland und in der Niederlande sei der Anteil der Raubkopien ebenfalls gesunken. Die BSA führt dies auf ihre Kampagnen zurück.
In der gesamten EU sank der Anteil um 2 Prozent auf 35 Prozent, im übrigen Europa blieb er bei 61 Prozent konstant. Weltweit lag der Rückgang bei einem Prozent (von 36 auf 35 Prozent). Entgegen dem globalen Trend sei in der Schweiz der Schaden, der Softwareherstellern durch den unberechtigten Einsatz ihrer Produkte entstehe, von 394 auf 386 Mio. Franken gesunken.
Weltweit seien Umsatzausfälle von 32,7 Mrd. Dollar (39,24 Mrd. Franken) zu beklagen, in der EU lagen sielaut BSA bei 12,1 Mrd. USD (1,45 Mrd. Franken). Die Ergebnisse zur Entwicklung der Software-Piraterie 2004 ermittelte das Marktforschungsinstitut IDC auf der Basis der Hardware-Verkäufe und detaillierter Analysen zum Softwareeinsatz in 87 Ländern. Die weltweit grösste Software-Piraterie-Rate hat Vietnam mit 92 Prozent.
Die jährliche Pirateriestatistik vergleicht den Gesamtbedarf an Software mit den tatsächlich verkauften Lizenzen und errechnet daraus den Anteil von Raubkopien. 2004 betrug der weltweite Gesamtmarkt für Software 90 Milliarden USD (108 Mrd.Franken). Die legalen Umsätze machten 59 Mrd. USD (71 Mrd. Franken) aus. IDC schätzt, dass in den nächsten fünf Jahren 300 Mrd. USD (360 Mrd. Franekn) an Umsätzen im Softwarebereich generiert werden, gleichzeitig aber Programme im Wert von 200 Mrd. USD (240 Mrd. Franken) raubkopiert werden.
"Wir fühlen uns durch das aktuelle Ergebnis ermutigt und in unserer Arbeit bestätigt. Viele Unternehmen und Endanwender in der Schweiz haben verstanden, dass Softwarepiraterie der Wirtschaft, dem Arbeitsmarkt, und nicht zuletzt den betroffenen Unternehmen mitsamt ihren Mitarbeitern schadet", erklärt Georg Herrnleben, Regionalmanager für Zentraleuropa der Business Software Alliance.
(Ende)
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