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pte050704014 Computer/Telekommunikation
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Trojaner infiziert User auf Porno-Webseiten
"Bancos.GW" startet Phishing-Attacken auf Bankkunden

Bilbao (pte/04.07.2005/10:37) - Der spanische Security-Spezialist Panda Software http://www.pandasoftware.com warnt vor dem Trojaner "Bancos.GW" der derzeit Bankkunden mit Phishing-Attacken terrorisiert. Laut Panda infizieren sich User mit dem Trojaner beim Besuch von unseriösen Webseiten oder auf Webseiten mit pornografischem Inhalt.

Einmal installiert, beobachtet er die Internetaktivitäten des Anwenders. Werden bestimmte Schlüsselwörter eingegeben oder spezielle Seiten von Banken besucht, erscheint eine Pop-Up-Nachricht. Die Meldung scheint laut Panda eine Warnung der Bank an den User zu sein. Dabei wird um eine Identifikation gebeten um sicher zu stellen, dass man im Bank-internen Secure Identification System (SSL) ist. Zusätzlich wird um die Registrierungsdetails gebeten.

Sobald der User auf "OK" klickt sendet der Trojaner die Daten an einen geheimen Server. "Bancos.GW" verbreitet sich nicht automatisch, zurzeit ist er laut Panda lediglich als ein Dateidownload von einer Website registriert. Das bedeutet jedoch nicht, dass er nicht auch andere Verbreitungswege einschlagen kann. Massenmailing oder File-Sharing-Systeme sind als Verbreitungskanäle ebenfalls denkbar. Das Phänomen Online-Betrug wächst monatlich um etwa 20 Prozent. Panda rät deshalb, Pop-Ups, die nach vertraulichen Daten fragen, unbedingt zu ignorieren und Antivirenlösungen regelmäßig auf den neuesten Stand zu halten. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wilhelm Bauer
email: bauer@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-313



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