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JoWooD: Kapitalspritze für Game-Entwicklung
Ausgabe neuer Aktien soll neun Mio. Euro einspielen

Game-Markt: JoWooD setzt auf starke Marken
Wien (pte/31.01.2006/15:14) - Die an der Wiener Börse notierte JoWooD Productions Software AG http://www.jowood.com will mit frischem Kapital die Entwicklung neuer Spiele finanzieren. Die heute, Dienstag, gestartete Kapitalerhöhung könnte rund neun Mio. Euro in die Kassen des klammen steirischen Gamestudios spülen. Der Großteil des Geldes werde nun in die Entwicklung von neuen Spielen fließen, die ab 2007 auf den Markt kommen sollen, sagte JoWooD-Sprecher Matthias Rathammer im Gespräch mit pressetext.

Nach der Restrukturierungsarbeit im vergangenen Jahr sieht sich der Gamespezialist für 2006 gut aufgestellt. Der Fokus soll vor allem auf gut etablierten Titeln liegen. Für die zweite Jahreshälfte sind außerdem erste Schritte auf den Handheld-Markt geplant. Mit neuen Vertriebspartnerschaften hat JoWooD im vergangenen Jahr seine Reichweite in Europa und Nordamerika ausgebaut. Kernmarkt soll aber der deutschsprachige Raum bleiben. "Was wir jetzt wollen, sind langfristige Vertriebspartnerschaften", erklärte Rathammer.

Ähnlich wie im Filmgeschäft konzentriere sich die Branche zunehmend auf Blockbuster. Mit Mittelklasseprodukten könne man nur schwer reüssieren, schätzte Rathammer. Trotz der Übermacht einiger weniger Branchenriesen auf dem Game-Markt sieht sich JoWooD für den Wettbewerb gerüstet. "Wir sehen uns als Nischenplayer. Das hat aber auch seine Vorteile", meinte Rathammer. So könne man ganz gezielt ein Genre bedienen. JoWooD konzentriert sich mit Titeln wie Gothic III oder Spellforce II auf das Rollenspiel- und Strategie-Genre.

2004 hatte JoWooD noch tief in den roten Zahlen abgeschlossen. Bei einem Umsatz von 18,4 Mio. Euro wurde ein Minus von 21,3 Mio. Euro eingespielt (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050308034 ). "Das Jahr 2005 stand klar unter dem Titel Restrukturierung", so Rathammer. Trotz erheblicher Verbesserungen hat JoWooD den Sprung in die operative Gewinnzone vor Restrukturierungskosten für das Gesamtjahr aber wahrscheinlich verpasst. Finanzielle Details sollen im April bekannt gegeben werden. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Jörn Brien
email: brien@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-318



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