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pte060204003 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation |
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Handys verschaffen Kindern Zugang zu Pornos
Mobilfunker 3 startet Playboy TV
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| Playboy-Häschen auf 3 |
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London/ Wien
(pte/04.02.2006/06:30) -
Eine Studie des britischen Magazins Which? http://www.which.net weist auf grobe Sicherheitslücken der Mobilfunkbetreiber hin, die es Kindern ermöglichen Zugang zu pornographischen Webseiten zu erhalten. Die meisten Filtersysteme verhindern zwar den direkten Weg der Datenübermittlung über das Handy, geben aber trotzdem Zugriffcodes zu Pornoseiten weiter. Für geringe Geldbeträge kann jedes Kind mit Leichtigkeit durch die Online-Hardcore-Welt surfen. Die Untersuchung ergab, dass sich die Anzahl der Pay-Per-View Homepages, die eine Bezahlung über SMS akzeptieren, in den vergangenen Jahren deutlich erhöht hat. Die britische Regulierungsbehörde Icstis http://www.icstis.org.uk fordert nun von den Mobilfunkbetreibern, dass sie Verantwortung übernehmen und strengere Alterskontrollen durchführen.
Indessen bringt die Hutchison 3G Austria http://www.drei.at einen mobilen Sexkanal auf den Markt. PlayboyTV soll begierige Männerherzen für den Tagespreis von 4,99 Euro höher schlagen lassen. "Bei uns muss man sich persönlich anmelden und einen Ausweis vorlegen. Über SMS bzw. Online ist der Dienst nicht erhältlich", so Maritheres Paul, Unternehmenssprecherin bei 3, gegenüber pressetext. Der Jugendschutz habe bei dem Mobilfunkbetreiber einen sehr hohen Stellenwert. Bei einer Vertragsanmeldung wird der Kunde gefragt, ob er grundsätzlich erotischen Content haben will. Da Personen unter 18 Jahren ohnehin keine Verträge unterschreiben dürfen, sei der Schutz für Kinder und Jugendliche gewährleistet. "Nachträgliche Freischaltungen von Erotikdiensten sind auch telefonisch nicht möglich", führte Paul aus.
Vor schlechtem Image fürchtet sich 3 nicht. Der Playboy sei als internationale Marke etabliert und stehe seit ihrem Erfinden für anspruchsvolle, ästhetische Unterhaltung. Auch für Frauen seien inzwischen entsprechende Erotikinhalte geplant, konkrete Informationen dazu gab es auf Nachfrage von pressetext allerdings noch nicht. Während einige britische Mobilfunkanbieter heftiger Kritik ausgesetzt sind, sieht sich 3 als besonders jugendfreundliches Unternehmen. "Wir sind von unserem Portofolio jener Mobilfunkbetreiber, der der jugendlichen Zielgruppe die reichhaltigste Auswahl bietet", erklärte Paul. Der spezielle Jugendtarif 3Pronto sei dazu entwickelt worden, Eltern und Kindern die Möglichkeit der absoluten Kostenkontrolle zu gewährleisten.
(Ende)
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