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pte060327023 Computer/Telekommunikation |
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China droht massiver Virenausbruch
Hotmail-Virus könnte erheblichen Schaden verursachen
Peking
(pte/27.03.2006/13:59) -
Chinesische Sicherheitsexperten haben gestern, Sonntag, eine Virenwarung für Benutzer des Mail-Services Hotmail ausgegeben. Die Experten rechnen damit, dass es im Laufe der nächsten Woche zu einem massiven Ausbruch des Schädlings kommt, der speziell für das Hotmail-System programmiert wurde. Dies berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhuanet http://www.xinhuanet.com. Genaue Details über den neuen Wurm wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Zum ersten Mal seit der Beobachtung des Internets in China sei ein Virus augetaucht, der auf das Mailsystem von Microsoft abzielt. Die Experten des staatlichen Computer Virus Emergency Response Center, das dem Ministerium für öffentliche Sicherheit unterstellt ist, gehen von beträchtlichen Schäden für Unternehmen aus, deren Mitarbeiter sich bei Hotmail einloggen und E-Mails herunter laden.
Die Experten mahnten zudem zur Vorsicht beim Office Paket. Erst kürzlich meldete der Redmonder Hersteller sechs kritische Sicherheitslücken, vorwiegend beim Tabellenkalkulationsprogramm Excel. Mittlerweile hat Microsoft jedoch einen Patch zur Verfügung gestellt. Hacker können diese Löcher dazu nützen, um schädlichen Programmcode einzuschleusen, Kontrolle über die Rechner zu bekommen und derart Botnetzwerke aufzubauen. Der Anstieg dieser ferngesteuerten Netze ist vor allem in China überdurchschnittlich hoch. Die Anzahl der infizierten Rechner stieg im zweiten Halbjahr 2005 um 37 Prozent (pte berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060308003 ).
In China wächst die Zahl der Hotmail-Nutzer rapide, was die Verbreitung des Schädlings noch zusätzlich begünstigt. Nach den USA ist der asiatische Staat der mit 110 Mio. Usern der zweitgrößte Internet-Markt der Welt, so Xinhuanet.
(Ende)
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