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Sonys E-Book-Reader startet in den USA
Vertrieb erfolgt über Buchhandlungen

Sonys Reader nur für USA bestimmt
Los Angeles (pte/04.04.2006/13:58) - Sony http://www.sony.com hat den kommerziellen Vertrieb des ersten unternehmenseigenen E-Book-Lesegeräts auf dem US-amerikanischen Markt gestartet. Der bereits im Januar dieses Jahres auf der CES 2006 http://www.cesweb.org präsentierte Sony Reader soll ab sofort über Sonys eigene Online-Stores sowie die Buchhandelskette Borders http://www.bordersstores.com vertrieben werden. Das 250 Gramm leichte und etwa DIN-A5-Blatt große Gerät wartet mit einer SVGA-Auflösung von 800x600 Pixel auf. Die Verwendung von elektronischer Tinte des Herstellers E Ink http://www.eink.com verspricht winkelunabhängiges Lesen und eine lange Akkudauer.

Mit dem aktuellen Produktlaunch trägt Sony der steigenden Beliebtheit von digitalen E-Books Rechnung, die vom Buchhandel zunehmend als komfortable Buchalternative vermarktet werden. Unternehmensangaben zufolge bietet das Gerät mit seinem integrierten 64-Megabyte-Speicher für hunderte Bücher Platz. Abgesehen von dem geringen Gewicht stelle gerade auch die frei einstellbare Textgröße der digitalen Vorlage einen entscheidenden Vorteil dar, so Sony. Leser mit Sehschwierigkeiten könnten damit auf den Erwerb schwer erhältlicher und oftmals teurer Sonderausgaben mit vergrößertem Textdruck verzichten.

Die angekündigten guten Akkuwerte, die Sony mit der Anzeige von bis zu 7.500 Seiten angibt, ergeben sich durch den Einsatz der bereits in diversen anderen Applikationen erprobten E-Ink-Technologie (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=051207004 ). Diese besitzt gegenüber herkömmlichen LC-Displays den Vorteil, für die Anzeige von Seiten keine Energie zu verbrauchen. Strom wird nur beim Blättern beziehungsweise beim Neuaufbau von Seiten benötigt. Zu den unterstützten Formaten zählen neben dem E-Book-Format BBeB Book auch PDF, MP3 und JPEG. Elektronische Buchinhalte sollen zunächst über Sonys Online-Angebot http://www.connect.com erhältlich sein, entsprechende Gutscheine können aber auch über den Buchhandel erworben werden.

Während Sony in den USA erstmals in den elektronischen Buchmarkt drängt, muss Europa auf ein ähnliches Sony-Gerät wohl weiter warten. "Derzeit gibt es keine Pläne, den Sony Reader in irgendeinem europäischen Land einzuführen", meinte Jean-Baptiste Duprieu von Sony Europe auf Anfrage von pressetext. Über etwaige Gründe für die Entscheidung wollte Duprieu nicht spekulieren.

"Derzeit stellen E-Books noch keinen relevanten Markt des Buchhandels dar", meinte auch Pamela Krumphuber, Pressesprecherin des Hauptverband des österreichischen Buchhandels http://www.buecher.at, im Gespräch mit pressetext. Für den Buchhandel bedeute ein regulär abgewickeltes Geschäft mit elektronischen Buchinhalten allerdings eine ganz normale und willkommene zusätzliche Vertriebsmöglichkeit, ortet Krumphuber Zukunftspotenzial. "E-Books könnten gerade im Bereich Business-Ratgeber eine interessante Alternative bieten. Zum Lesen eines Romans auf der gemütlichen Couch zuhause werden Leser aber weiterhin zum bewährten Buch greifen", meinte Krumphuber abschließend. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Martin Stepanek
email: stepanek@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-308



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