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pte060722009 Kultur/Lifestyle |
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"The Guggenheim Collection" mit 200 Meisterwerken
Spektakuläre Ausstellung in Bonner Kunst- und Ausstellungshalle eröffnet
Bonn
(pte/22.07.2006/13:00) -
Die Leihgaben kommen aus New York, Venedig, Berlin oder Bilbao: Seit Freitag (21. Juli) präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn http://www.kah-bonn.de die spektakuläre Sammlung "The Guggenheim Collection" mit rund 200 teilweise millionenschweren Kunstwerken von 80 verschiedenen Meistern. Namensgeber der bis 7. Januar 2007 laufenden Schau ist bekanntlich der vermögende US-Industrielle Solomon R. Guggenheim, der ab 1927 als Hobby moderne Gemälde erwarb und diese 1959 im berühmten Stammhaus an der Fifth Avenue in New York erstmals umfangreich der Öffentlichkeit präsentierte. Der ambitionierte Bestand geht ebenfalls auf sieben bedeutende Privatsammlungen sowie zahlreiche Stiftungen und Ankäufe zurück.
Laut "Bild"-Zeitung beträgt der Versicherungswert der Guggenheim-Sammlung immerhin 1,09 Milliarden Euro. Teuerstes Gemälde ist demnach "Die Frau mit gelbem Haar" (1931) von Pablo Picasso. Für die Schau war eine Vorbereitungszeit von fast einem Jahr notwendig. Kosten von etwa 12 Millionen Euro fielen dabei an. Ob Monet, Klee, Kandinsky, Renoir, Picasso oder Kirchner - der von den Bonner Kuratoren Kay Heymer und Susanne Kleine organisierte Rundgang auf etwa 6.000 Quadratmeter Gesamtfläche sowie weiteren 1500 Quadratmetern im angrenzenden Kunstmuseum Bonn führt von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Konkret dürften die repräsentativen Serien amerikanischer Nachkriegskunst vom Abstrakten Expressionismus (Rothko), der Pop Art (Warhol, Lichtenstein) bis zur Minimal und Postminimal Art (Serra, Morris, Judd) für viel Aufsehen unter Fachleuten sorgen.
"Natürlich macht es uns stolz, dass wir solche Schätze nach Deutschland holen konnten. Wir wollen die spannende Bilanz eines ganzen Jahrhunderts in einer ausgewogenen Mischung aus Qualität und Ästhetik zeigen", meint Kurator Heymer gegenüber pressetext. Als besonderer Service für wissbegierige Besucher kommt erstmals ein in Europa einzigartiger multimedialer MediaGuide als elektronischer Ausstellungsführer zum Einsatz. Dabei werden Bilder, Klänge, Hörtexte und Videos so gezielt kombiniert, dass sich die passenden Informationen unmittelbar vor dem jeweiligen Objekt abrufen lassen. Für die technische Infrastruktur zeichnet dabei Technologiepartner T-Systems verantwortlich.
(Ende)
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