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pte070206035 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation |
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Kodak galoppiert Konkurrenz bei Patronenpreis davon
Höhere Druckerkosten sollen sich für Käufer bei Zubehör rechnen
München/New York
(pte/06.02.2007/12:07) -
Der Imaging-Konzern Eastman Kodak http://www.kodak.com kündigte mit seinen ab März dieses Jahres in den USA erscheinenden Produktneuheiten im Privatkunden-Segment einen Preiskampf gegenüber etablierten Herstellern wie Hewlett-Packard oder Epson an. Vor allem bei den Nachfüllpatronen zu den neuen Druckern "Easyshare 5100", "Easyshare 5300" sowie "Easyshare 5500" will Kodak bei den Verbraucherkosten deutlich günstiger sein als seine Mitbewerber. "Eine Produkteinführung des ,5300' sowie des ,5500' ist ab Mai/Juni in Europa vorläufig erst einmal in Deutschland und Großbritannien geplant", erklärt Gerd Böhm, Kodak-Sprecher Deutschland, im Gespräch mit pressetext. Zu weiteren Details, wie viel die Geräte im europäischen Raum kosten werden, ob sich das Unternehmen den US-Plänen eines Preisvorteils bei Nachfüllpatronen auch in Europa anschließen werde und ob damit auch der Preiskampf bei Nachfüllpatronen hierzulande eröffnet sei, verweist Böhm auf den amerikanischen Markt und gab keine weiterführenden Informationen preis.
Der Preistrend im Druckermarkt dominierte bisher international durch seine Attraktivität, so dass die Produkte nahezu zum Herstellerpreis angeboten werden konnten. Diese geringen Margen wurden oft durch das Geschäft mit hohen Preisen bei Nachfüllpatronen ausgeglichen. Vor dem Hintergrund, dass der jährliche Umsatz der Druckerhersteller im Bereich des Zubehörmarkts für Nachfülltinte ein geschätztes Gesamtvolumen von 45 Mrd. Dollar umfasst, verfolgt Kodak nach bisherigen Erkenntnissen eine neue Marktstrategie. Die neue Tintenstrahlserie soll mit 150 bis 300 Dollar zwar um 50 Dollar in der Anschaffung teurer sein als Konkurrenzprodukte, dennoch soll der Kunde bei den folgenden Nachfülltintenpatronen erheblich einsparen.
So visiert Kodak an, den Tintenpreis für die neue Druckerserie um 50 Prozent niedriger zu halten, als dies bei anderen Original-Nachfüllpatronen der Fall sein würde. Im Detail sollen schwarze, zumeist zum Standardtext-Druck verwendete Farbe für nur zehn Dollar sowie Farbpatronen um 15 Dollar zu haben sein. Auch kündigte Kodak preiswerteres Fotopapier an, wobei der Kunde beim Kauf größerer Mengen auf Produktionskosten von rund zehn Cent für ein 10 x 15 Zentimeter-Bild kommen soll. Hierbei zeigt sich die Preisdifferenz zu Druckern anderer Hersteller, da Kosten bis zu 29 Cent den Regelfall ausmachen. Konzipiert ist der 149,99 Dollar teure "5100" für den Einsteiger-Bereich, wobei das Gerät druckt, scannt und kopiert. Der "5300" besitzt ein ergänzendes Farbdisplay und einen Card-Reader. Damit sind die direkte Übertragung, Bearbeitung und der Ausdruck der Bilder von einer Digitalkamera möglich. Das teuerste Produkt in der Serie, der "5500", kommt für knapp 300 Dollar und verspricht einen automatischen Dokumenteneinzug, eine Duplex-Einheit sowie eine Fax-Funktion.
(Ende)
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