Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 95.920 Abonnenten | 127.228 Meldungen | 40.318 Pressefotos
Verwandte Meldungen
EU einigt sich bei Europäischer Digitaler Bibliothek
Microsoft startet Buchsuche
Autorenrechte: Yahoo erteilt Google Ohrfeige
Volltextsuche online: Prototyp im Oktober 2006

Weitere Meldungen
iPod-Verbot für Fußgänger gefordert
Größte Konsumgütermesse der Welt meldet Rekordzahlen
Dove-Kampagne beweist Schönheit im Alter
Razzia: Ende für 205 chinesische Websites

Sponsored Links
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei
Der Dachverband der „Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland“
Mobile Portale und iPhone Apps von YOC
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin

Werbung

pte070208032 Medien/Kommunikation, Politik/Recht
Share |

Urheberrecht: Einigung mit Verlagen auf Kosten der Bibliotheken
Verlagen sagen Nein zur Nutzung digitaler Bibliotheksangebote von zu Hause

Berlin (pte/08.02.2007/13:57) - Die Bibliotheken und Verlage haben den Streit über das Urheberrecht beigelegt, wie der Deutsche Bibliotheksverband http://www.bibliotheksverband.de und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels http://www.boersenverein.de gemeinsam bekannt gegeben haben. Beide Verbände einigten sich darauf einen marktwirtschaftlichen Ansatz einer gesetzlichen Regelung vorzuziehen. Claudia Lux, Vorsitzende des Bibliotheksverbands http://www.bibliotheksverband.de, bestätigt gegenüber pressetext, dass die Bibliotheken in Zukunft mit höheren Kosten zu rechnen haben. Im Mittelpunkt des von Bildungsministerin Anette Schavan initiierten Dialogs stand neben dem Dokumentenversand der Online-Zugriff auf Buchinhalte.

Der Bibliotheksverband konnte erreichen, dass die Digitalisierung von Büchern unter bestimmten Bedingungen möglich ist. Die Einigung zwischen den Bibliotheken und Verlagen beinhaltet die Vereinbarung, dass die bisher angewandten Urheberrechtsschranken zum Teil in Lizenzen umgeformt werden. Das bedeutet höhere Kosten für die Bibliohteken. Die Kostenerhöhung zu beziffern sei zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht möglich, sagt Lux weiter. Die Verlage legten sich auch bei der Forderung seitens der Bibliotheken quer, das digitale Angebot über den Standort in der Bibliothek hinaus am eigenen Arbeitsplatz oder von zu Hause aus anzubieten.

Die Bibliotheken können Buchinhalte digitalisieren und bereitstellen, wenn das jeweilige Werk nicht originär in einem gängigen digitalen Format angeboten und mindestens ein Exemplar des Werks in Druckform erworben wird. Die Bibliothek hat aber das Recht zur Digitalisierung eines gedruckten Werks, wenn es nicht in digitaler Form zu angemessenen Bedingungen zur Lizenzierung angeboten wird. "Hier gibt es noch genug Verhandlungsstoff", betont Lux. Was angemessen ist, soll dem gemeinsamen Papier zufolge unter Heranziehung dessen beurteilt werden, was im Geschäftsverkehr üblicherweise zu leisten ist. Laut Lux sei hier der Gesetzgeber gefragt, den Bibliotheken den Rücken zu stützen. (Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Linda Osusky
email: osusky@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-317



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Österreich | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt