Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 96.426 Abonnenten | 127.221 Meldungen | 40.312 Pressefotos
Weitere Meldungen
Diesmal ohne Erkältung durch den Herbst
Genetischer Bauplan von Krebs entschlüsselt
Energiekamm von CulumNatura in "Premiumausstattung"
Brandspot stattet DAV Summit Club Bergführer mit Satellitentelefonen aus

Sponsored Links
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Der Dachverband der „Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland“
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei

Werbung

pte081106020 Forschung/Technologie, Kultur/Lifestyle
Share |

Frauen reagieren stärker auf soziales Umfeld
Weibliche Rolle als Ernährerin und Erzieherin schärfte Aufmerksamkeit

Frauen reagieren sensibler auf soziales Umfeld (Foto: pixelio.de/Dirk Schelpe )
Mailand (pte/06.11.2008/12:30) - Ein Forscherteam des Laboratorio di Elettrofisiologia Cognitiva der Universität Milano-Bicocca http://www.unimib.it und des Istituto di Bioimmagini e Fisiologia Molecolare http://www.ibfm.cnr.it hat nachgewiesen, dass sich Frauen wegen ihrer Erbanlagen bei sozial relevanten Vorgängen einfühlsamer verhalten als Männer. Frauen falle es leichter, anderen Personen ihre Emotionen mitzuteilen und die nicht-verbalen Gefühlsäußerungen anderer zu interpretieren.

Grundlage der Untersuchung waren die Reaktionen von jeweils zwölf Studenten und Studentinnen beim Vorführen von insgesamt 220 Farbbildern, auf denen Personen verschiedenen Alters und wechselnder Anzahl in gesellschaftsbezogenen Tätigkeiten wie Radfahren, Lesen, Spielen oder Einkaufen sowie unterschiedliche Landschaften, Gebäude oder Räume ohne Menschen abgebildet waren. "Eine empathische Reaktion des vorderen Hirnlappens nach Ablauf von 210 Millisekunden auf personenbezogene Situationen hat sich nur bei Frauen eingestellt", bestätigen die Wissenschaftler Alberto Zani und Alice Mado Proverbio. "Nur bei den Männern hingegen wurde die bei der räumlichen Wahrnehmung der Landschaften und Gebäude vermutlich mitbeteiligte Archicortex aktiviert."

Bei einem Direktvergleich der beiden Geschlechter unter Verwendung der Low-Resolution-Magnetic-Tomography (swLORETA) zeigte sich ein signifikanter Unterschied bei der Stimulierung des rechten Superior Temporal Cortex (BA22) und des für die Bewertung von Sozialvorgängen wichtigen Cortex Cingularis Anterior. "Die empathische Präferenz der weiblichen Testpersonen auf biologisch relevante Ereignisse wie das Wahrnehmen eines Menschen war eindeutig", bestätigte Alice Mado Proverbio. "Wir schließen daraus, dass diese Art erhöhter Aufmerksamkeit auf die Rolle der Frau als Ernährerin und Erzieherin zurückzuführen ist, da diese beim Aufziehen von Kindern geschärft und optimiert wird."

Die gewonnenen Erkenntnisse decken sich mit Ergebnissen einer Untersuchung des Leibniz Institute for Neurobiology in Magdeburg, wonach Frauen wegen ihrer genetischen Veranlagung besser auf preverbale Kindeslaute und damit auch auf Stimulanzen sozialer Art eingestellt sind als beispielsweise auf Maschinen oder andere leblose Gegenstände. "Unsere Studie dient auch dem besseren Verständnis der je nach Geschlecht unterschiedlich ausgeprägten Erscheinungsbilder von Empathiemängeln wie autistischem oder asozialem Verhalten, die bei Männern häufiger vorkommen als bei Frauen", so die italienische Wissenschaftlerin abschließend. Einzelheiten der Untersuchung sind in der Fachzeitschrift "BMC Neuroscience" veröffentlicht. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Harald Jung
email: redaktion@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-300



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Österreich | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt