Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 96.505 Abonnenten | 127.053 Meldungen | 40.216 Pressefotos
Verwandte Meldungen
Kinobranche hofft auf starke Weihnachten
Amazon bleibt trotz Konsumflaute stark
Discounter: Online-Schlacht um Marktanteile
Schwellenland-Millionäre pfeifen auf Krise

Weitere Meldungen
Fehl-Finanzberatung kostet Deutschen 30 Mrd. Euro
Tierischer Geschäftserfolg: Fressnapf knackt die Umsatzmilliarde
Neueröffnung Mömax Rosenheim
Berliner Datenschutzrunde 2009

Sponsored Links
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Der Dachverband der „Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland“
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei
Golfpaket Ostsee 2010: Sichern Sie sich Ihre persönliche Chipkarte

Werbung

pte081222023 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Finanzen
Share |

Endspurt im Weihnachtsgeschäft: Händler zufrieden
US-Einzelhandel mobilisiert letzte Kräfte durch 24-Stunden-Öffnungszeiten

Weihnachtsgeschäft: Deutschland top, USA Flop (Foto: pixelio.de, Helga)
Berlin/New York (pte/22.12.2008/13:45) - Die Befürchtungen vor einer breiten Kaufzurückhaltung im Weihnachtsgeschäft haben sich nicht bewahrheitet. Hierzulande zeigt sich der Einzelhandel trotz Rezession und negativen wirtschaftlichen Vorzeichen stabil. Ein gänzlich anderes Bild zeichnet hingegen das Weihnachtsgeschäft US-amerikanischer Einzelhändler. Der Abschwung trifft die USA vor den Feiertagen mit voller Wucht und führt zur schwächsten Saison seit Jahrzehnten, wie US-Medien berichten. Gegenüber den vergangenen beiden Jahren sind die Umsätze um bis zu 80 Prozent eingeknickt, weshalb einzelne Händler wie Toys R Us, Wal-Mart oder H&M an den letzten Verkaufstagen Notfallmaßnahmen ergreifen. Längere Öffnungszeiten bis hin zum 24-Stunden-Verkauf sollen den Last-Minute-Absatz ankurbeln.

Der sowohl in den USA als auch hierzulande tätige Online-Einzelhändler Amazon http://www.amazon.de kann sich nach Analysten-Einschätzungen den schwachen Vorgaben durch das US-Weihnachtsgeschäft entziehen (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=081209027), was besonders auf den starken Absatz von Hightech-Produkten zurückzuführen sei. "Im letzten Jahr hat Amazon.com das beste Weihnachtsgeschäft seit seinem Bestehen verzeichnet. Am Spitzentag, dem 10. Dezember 2007, wurden mit insgesamt über 5,4 Mio. 62,5 Produkte pro Sekunde bei Amazon bestellt", erklärt eine Amazon-Sprecherin auf Anfrage von pressetext. Auch in Deutschland habe das Geschäft im Vorjahr zu neuen Verlaufsrekorden geführt. Experten zufolge bleibt eine erneute Rekordjagd in diesem Jahr aus, wenngleich sich die Umsätze bei Amazon USA stabiler entwickeln sollen als im traditionellen Weihnachtsgeschäft in den Läden.

Während dem einbrechenden Absatz in den USA mit ausgedehnten Öffnungszeiten und verkaufsanregenden Rabatt-Aktionen von bis zu 50 Prozent begegnet wird, zeigt sich die Konsumlaune der Deutschen weitgehend zufriedenstellend. "Am vierten Adventswochenende hat das diesjährige Weihnachtsgeschäft seinen Höhepunkt erreicht", teilt der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) http://www.einzelhandel.de mit. Besonders bei Juwelieren, Sport- und Spielwarenhändlern sowie Unterhaltungselektronikläden und Parfümerien erfüllen sich die Erwartungen auch in diesem Jahr. Geschenke in einer Preisklasse unter 100 Euro seien begehrt. Der Bekleidungshandel verzeichne hingegen witterungsbedingte Ausfälle. "Auswirkungen der Rezession sind im Weihnachtsgeschäft jedoch weiterhin kaum zu spüren", so der HDE. Insgesamt erwartet der Handel sogar, das Vorjahresergebnis knapp erreichen zu können, und hofft auf einen starken Endspurt.

Der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) http://www.gfk.com zufolge bleibt das Konsumklima auch nach dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft stabil. Die konstante Anschaffungsneigung der Deutschen sowie die zurückhaltende Sparneigung werde noch ins neue Jahr hineinreichen. Als weitere Stütze sei aber ein zusätzliches Konjunkturprogramm im zweistelligen Mrd.-Bereich erforderlich. Angesichts eines rückläufigen Arbeitsmarktes und der Angst vor Einkommenseinbußen werde die Kaufkraft kaum steigen. Durch zusätzliche staatliche Maßnahmen könne ein deutlicher Einbruch der Konsumstimmung jedoch verhindert werden. (Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller@pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Österreich | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt