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pte100209031 Medien/Kommunikation, Politik/Recht |
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AFP: ddp-Dumpingvorwürfe sind völlig unhaltbar
Keine Subventionen - "Überweisen unterm Strich Geld nach Paris"
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| Diskussionen über Subventionen am Nachrichtenagentur-Sektor (Foto: fotodienst.at/A.Rauchenberger) |
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Berlin/Paris
(pte/09.02.2010/13:55) -
Die deutsche Tochter der französischen Nachrichtenagentur AFP weist die Vorwürfe des Preisdumpings in Deutschland durch den Deutschen Depeschendienst (ddp) zurück. "Diese Vorwürfe sind völlig unhaltbar", sagt Andreas Krieger, Geschäftsführer der AFP GmbH, im Gespräch mit pressetext. "Die Preise, die von AFP in Deutschland angeboten werden, sind allesamt marktgerecht und auf Augenhöhe mit denen der Konkurrenz. In einigen Fällen liegen sie sogar etwas höher", so Krieger.
Vergangene Woche wurde bekannt, dass der ddp ein EU-Verfahren anstrebt, bei dem es um möglicherweise wettbewerbsverzerrende Subventionen geht, die AFP angeblich von Frankreich erhält (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100205019/). Damit könnte sich AFP in Deutschland Vorteile verschaffen und Marktpreise unterbieten. Konkret kritisiert der ddp "staatliche Fördermittel" in Frankreich, durch die AFP den Wettbewerb auf europäischen und nationalen Märkten stark verzerren würde.
"Stehen dem gelassen gegenüber"
"Wir stehen den Vorwürfen sehr gelassen gegenüber", meint Krieger. Die AFP GmbH erziele höhere Überschüsse als mancher Mitbewerber, habe eine ausgezeichnete Pro-Kopf-Produktivität und führe Mittel in Millionenhöhe an ihr Mutterhaus ab anstatt von dort subventioniert zu werden. "Unter dem Strich fließt das Geld nach Paris", erläutert Krieger. Die Liquidität des Mutterkonzerns würde aus Deutschland nachhaltig unterstützt. So seien 2008 bei einem Umsatz von 7,3 Mio. Euro fast 1,4 Mio. Euro nach Paris überwiesen worden, im Jahr 2009 sogar mehr als 2,2 Mio. Euro. Des Weiteren würden auch Lizenzzahlungen abgeführt und Leistungen ordnungsgemäß verrechnet.
Die AFP geht darüber hinaus zum Gegenangriff über. Bei der angekündigten Beschwerde wegen angeblicher Wettbewerbsverzerrung handle es sich wohl eher um ein durchsichtiges Manöver, um das negative Presseecho auf die nach dem AP-Erwerb eingeleiteten mehreren Dutzend Entlassungen, Gehaltskürzungen und Angebotsbeschränkungen zu übertünchen, führt der AFP-Geschäftsführer aus.
(Ende)
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